Tierpsychologie Ausbildung
Das Berufsbild Tierpsychologe:
Der Tierpsychologe wird oftmals benötigt, um unerwünschtes Verhalten und Problemverhalten der Tiere zu therapieren. Er benötigt hierfür tiefergehende Kenntnisse in der Ethologie und muß dabei zwischen Tierhalter und Tier vermitteln. Er bezieht er den Tierhalter aktiv in die Arbeit ein. Oftmals nutzt er unterstützend die Kräfte der Bachblüten, um unerwünschte Verhaltensweisen der Tiere sanft zu korrigieren und das seelische Gleichgewicht seiner Patienten wieder herzustellen.
Vorraussetzungen:
Mindestalter von 18 Jahren. Praktische Erfahrungen im Umgang mit Hunden und Katzen sind wünschenswert. Dieser Kurs ist für alle interessierten Tierhalter, wie auch für Hundetrainer, und Therapeuten geeignet, welche in diesem Bereich tätig werden wollen.
Inhalte Tierpsychologie Studium:
Der Studiengang Tierpsychologie besteht aus 3 Modulen: Tierpsychologie Hund/Katze; Humankommunikation sowie Bachblüten (freiwillig).
Der Abschnitt Tierpsychologie Hund/Katze beinhaltet:
Hunde: Entwicklungsgeschichte; Zuchtverbände (FCI, VDH u.a.) und deren Funktion; Rassenanalyse Familien-Begleithunde - Arbeitshunde und deren Einsatzbereiche; Entwicklung vom Welpen bis zum alten Hund; Beurteilung von Verhaltensproblemen, unerwünschtes Normalverhalten oder Fehlverhalten; abnormes Verhalten; Problemverhalten; die häufigsten Verhaltensprobleme von Hunden; Ablauf eines Kundenbesuches und Gesprächsführung; Problemanalyse; individuelle Erstellung eines Therapieplanes; Gewaltfreie therapeutische Maßnahmen zum Training im richtigen Zeitfenster; Konditionierung (klassisch oder operant), Gegenkonditionierung, Auslöschen, Umlenken, Desensibilisierung, positive Verstärkung, Konfrontationstraining; Hilfsmittel und ihre Einsatzmöglichkeiten; Grundgehorsamsübungen, spezielle Übungen und Spiele für den Hund; Training in Alltagssituationen; Besuch einer Hundeschule; Rangordnung - Unterordnung - Bindungsaufbau; Körpersprache und Mimik; Mehrhundehaltung und ihre Auswirkungen; Vor- und Nachteile einer Kastration unter Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten und schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten; Ernährung; Tierschutz; Kampfhundeverordnung - Listenhunde – Wesenstest, Rechte und Plichten von Hundehaltern;
Katzen: Entwicklungsgeschichte; Rassenanalyse; Rolligkeit - Deckakt - Trächtigkeit - Geburt - Entwicklungsphasen von Katzenwelpen - die junge Katze - die adulte Katze - die alte Katze; Beurteilung von Verhaltensproblemen, unerwünschtes Normalverhalten oder Fehlverhalten, Problemverhalten infolge einer einschränkenden oder schmerzhaften Erkrankung, Protestreaktionen aufgrund einer Veränderung im Umfeld der Katze, rassetypische Verhaltensmuster; die häufigsten Verhaltensprobleme bei Katzen; Therapeutische Maßnahmen ohne jegliche Form von Gewalteinwirkung; Körpersprache und Mimik; Lautgebung und ihre Bedeutung - Übersprungshandlung "Schnattern"; Einzelkatze - Gruppenhaltung; Artgerechte Haltung: Freigänger, Wohnungskatze; Impfungen; Kastration - pro und contra; Ernährung; Beratung von (zukünftigen) Tierhaltern vor der Anschaffung einer (weiteren) Katze - Hund und Katze:die richtige Vergesellschaftung;
Außerdem enthalten: Praxisgründung, Praxisführung, rechtliche Grundlagen
Die Inhalte der anderen Kursabschnitte entnehmen Sie bitte direkt den Detailseiten zur Humankommunikation sowie Bachblüten.
Bei diesem Studiengang wird ebenfalls sehr viel Wert auf praktische Übungen gelegt. Daher sind regelmäßige Besuche von Tierheimen und die Arbeit mit den dortigen Tieren Bestandteil der Ausbildung.
Ablauf:
Intensiver Unterricht mit Praxiswochenenden und jeder Menge praktischer Tätigkeiten. Dauer ca. 20-24 Monate mit einem Wochenende pro Monat. Hierbei arbeiten Sie auch an jedem Kurswochenende in der Praxis! Trotz der für dieses Thema recht knappen Studienzeit werden Sie inhaltlich erstklassig ausgebildet! Dies können wir auf Grund der kleinen Gruppen sicher stellen.










